Technologietag 2017

Freitag, 24. März 2017, 9 bis 17 Uhr

Schwerpunkt: Werkstoffe - Grundlage für Innovation

im Logistikcenter der Schönholzer Transport AG in Märstetten

Die ideale Wahl und die beste Kombination von Werkstoffen sind ein Schlüssel für den Erfolg eines jeden produzierenden Unternehmens. Der Einsatz des richtigen Materials ermöglicht es Betrieben, nicht nur ihre Produkte zu verbessern, sondern auch in neue Geschäftsfelder vorzustossen. Während einzelne Werkstoffe wie Bronze und Eisen eigentliche Technologiesprünge in der Menschheitsgeschichte kennzeichnen, steht heute eine schier unüberblickbare Vielzahl an Materialien zur Verfügung, die für viele Herausforderungen die passende Antwort bieten. Die Hochschulen forschen derweil an weiteren Innovationen. Auch im und um den Kanton Thurgau befinden sich mehrere Hochschulinstitute, die die Materialwissenschaft vorantreiben.

Der 17. Thurgauer Technologietag vom 24. März 2017 stellte neue Entwicklungen in der Werkstoffforschung vor und zeigte Beispiele, wie Unternehmen davon profitieren können.

In drei Blöcken beschäftigten sich Impulsreferate mit grundsätzlichen Fragestellungen im Bereich der Werkstoffe. Danach folgten jeweils konkrete Beispiele ausgewählter Projekte, die in enger Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft entstanden sind. Der Technologietag bot zusätzlich zu den Referaten auch die Gelegenheit zum direkten Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft: In der Messe waren nebst vielen Thurgauer Firmen auch wieder zahlreiche Hochschulen, Institute, Netzwerke und Fachstellen mit einem Stand vertreten.

Veranstaltungsort des 17. Thurgauer Technologietags war das neue Logistikcenter der Schönholzer Transport AG in Märstetten. Der Anlass bot auch die Möglichkeit, das neue Logistikcenter zu besichtigen.

Daniel Wessner, der Leiter des Amts für Wirtschaft und Arbeit, begrüsste die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 17. Thurgauer Technologietages.
Regierungspräsidentin Monika Knill überbrachte das Grusswort des Thurgauer Regierungsrats.
Dr. Xaver Edelmann hielt das Einführungsreferat.
Prof. em. Dr. Ulrich Suter sprach über Innovation in den Materialwissenschaften.
Prof. Dr. Dirk Penner stellte seine Werkstoffforschung für die Energieeffizienz vor.
Marcel Räpple, Leiter Wirtschaftsförderung, führte als Moderator gekonnt durch den Tag.
Dr. Stefan Lüthi referierte über  multifunktionale Composite für Elektronik-Anwendungen.
Dr. Stephan Wartmann berichtete aus Unternehmersicht über die Bedeutung von Werkstoffen.
Dipl.-Ing. Torsten Bogatzky stellte das Fishfarming-Projekt mit hochfesten Stahlnetzen vor.
Prof. Dr. Frank Ehrig sprach über Multimateriallösungen für massgeschneiderte Bauteileigenschaften.
Prof. Dr. Alex Dommann stellte  die Forschung an der Schnittstelle Mensch-Material vor.
Dr. Jörg Güttinger sprach über die Oberfläche als Funktionsträgerin.
Dr. Christian Adlhart hat ultraleichte nanofaser-basierte Aerogele als Hochleistungsfilter entwickelt.
Michael Eugster erklärte, wie die Substanz AdBlue die Abgasemissionen im Transportbereich reduziert.
Prof. Dr. Friedemann Mattern setzte mit seinem Rückblick auf die Innovationsprognosen der Vergangenheit den Schlusspunkt des 17. Thurgauer Technologietages.
Die Technik um gut besetzten Plenum funktionierte einwandfrei.
Die ZHAW School of Engineering zeigte an ihrem Stand einen Wingcopter, ein senkrecht startendes Flugzeug.
Auch die Stände der Firmenaussteller zeigten den Besucherinnen und Besuchern des Technologietages ihre Produktepalette.
Dr. Christian Adlhart (l.) zeigt einem Besucher des Messestandes der ZHAW Life Sciences and Facility Management Materialien.
Ein tribologisches Prüfgerät misst am Stand des Institus für Werkstoffsystemtechnik Konstanz den Reibungswert von Visitenkarten.
Für Verpflegung war gesorgt.
Die Messe des Technologietages bot den Ausstellern die Möglichkeit, sich zu präsentieren.
Dieter Franzke präsentierte die neue Plattform Swiss Materials.
Die Ausstellung bot die Gelegenheit für Gespräche.
Die gastgebende Firma Schönholzer Transport AG war in der Ausstellung mit einem alten Haflinger präsent.